Projekt 7: "Trockenmauer"

Leider haben wir keine Anfangsbilder von diesem Projekt. Das könnt ihr euch aber so vorstellen – ein Dickicht aus Brombeeren, so hoch und so dicht, dass man keinen Zaun zu den Nachbarn sehen konnte.

 

Die erste Aktion war diese fiese und stachelige Pflanze mit einer Motorsense runter zu mähen und sie hat sich gewehrt, echt! Sie tut es immer noch!

 

Als wir damit fertig waren entdeckten wir erst, wie groß unser Grundstück tatsächlich ist 🙂

Na und da fing der Spaß erst richtig an. Der aufgeschütte Erdwall musste weg. Zuerst wollten wir einen Bagger mieten und die Sache wäre schnell erledigt. Doch dann haben wir uns umentschieden. Wir haben uns überlegt, dass die ganze Erde doch super fürs Hochbeet wäre, allerdings musste sie bereinigt werden. Und so fing die mühsame und über Monate andauernde harte Arbeit: schaufeln, schaufeln, schaufeln…gute Erde, Schubkarre für Schubkarre, ins Hochbeet , lehmige Erde zur Seite zum Weiterverwenden, Müll und Bauschutt entsorgen.

Auf der freigeschaufelten Fläche hat unser Geodome Gewächshaus seinen Platz gefunden.

So, und jetzt fragt ihr euch langsam, wo ist denn jetzt diese Trockenmauer, um die es sich in diesem Projekt eigentlich handeln sollte. Kommt jetzt 🙂

An einer Stelle mussten wir den Erdwall stehen lassen, weil da ein Holunderbaum gewachsen ist und den wollten wir natürlich erhalten. Und da kam uns die Idee eine Trockenmauer mit einem kleinen Blumenbeet drum rum zu bauen.

Also los geht’s. Die Erde in gewünschte Form gebracht und die obere Ebene mit Natursteinen ausgelegt.

Die untere Ebene mit Ziegelsteinen verkleidet und dazwischen Lavendel und Nelken eingepflanzt.

Zum Schluss dann noch ein paar Stufen zum Hochbeet gebaut, ein paar Lichter, Insektenhotel und Windspiel drapiert und fertig ist das  neue schöne Plätzchen In unserem Garten.

Und so sieht es aus, wenn es dunkel wird

Mehrere Monate gingen dafür ins Land, aber die Arbeit hat sich gelohnt – wir sind sehr zufrieden mit diesem wunderschönen Ergebnis.